Wicklung für Single Battery Mech Tube oder Squonker

  • Hallo miteinander


    Ich bin seit einiger Zeit mit regulierten Tubes, Squonker und Boxen unterwegs, welche ich mit Coils und Watte bestücke. Seit ein paar Tagen sind auch zwei Mech Tubes in meinem Besitz. Einmal die Mech Pro und einmal die Elite Mech Tube von VGOD. Heute werde ich noch die dotSquonk Box in Betrieb nehmen. Die VGODs laufen mit Single 18650er und die dotSquonk Box mit einer Single 20700er.


    Bei meinen regulierten Akkuträger habe ich mehrheitlich Claptons oder Aliens als Coils verwendet. Nun wollte ich mal die Frage in den Raum werfen, mit was für Coils ihr denn so eure Single Battery Mechs betreibt? Die Claptons und Aliens die ich auf den regulierten Geräten verwende kommen auf den Mechs nicht gut. Sie brauchen lange zum Aufheizen und kommen von der Dampf und Geschmacksentwicklung auch nicht so gut wie auf den regulierten Geräten. Ist ja auch logisch, Spannung fällt ab und es kommt immer etwas weniger Leistung raus, so macht es die ersten paar Züge noch einigermassen Spass, doch das nimmt sehr schnell ab.


    Der dotSquonker wird mit dem E-Phoenix The Legend bestückt, welcher im Moment einen Single "Crack Coil" auf 0.39 Ohm drin hat. Auf einem regulierten Gerät funktioniert dieser Coil super auf 45 - 47.5 Watt. Leider kenne ich das Material dieses Coils nicht, da er nicht beschriftet war. Der Coil stammt aus diesem Paket: Pilotvape Handmade Tournament Coil. Ich werde heute Abend mal schauen, wie sich dieser Coil auf dem dotSquonk Mech macht. Laut Berechnung (von 4V ausgehend) käme dieser Coil auf eine Leistung von ca. 41 Watt abnehmend. Jedoch sind ja je nach Material 41 Watt nicht gleich 41 Watt vom Aufheizen her.


    Ich besitze noch Fused Clapton Wire aus SS316L mit 2*26ga Core und 1*30ga Wicklung rundherum. SS316L soll ja im Unterschied zu Kanthal schneller aufheizen, jedoch auch zu einem geringeren Wiederstand führen. Jedoch sehe ich da mit einer iJoy 20700er nicht so ein Problem, die kann man laut Mooch bis zu 30A belasten. Da es ein Single Coil ist, sollte ich mit 3mm ID und 5 Wicklungen in etwa bei 0.2 Ohm landen. Je nachdem packe ich noch eine 6. Wicklung rein und wäre dann bei so ca. 0.24 Ohm, was dann bei 20A, bzw. 16.7A sehr gut im Rahmen liegen würde.


    Ich habe mir auch schon einen Kanthal Micro Coil gebastelt und bin einfach nicht so ein Fan davon. Ich habe nichts gegen etwas Aufwärmzeit, doch ich möchte nicht schon bei ca. 60% Akku den Spass am Ziehen verlieren. Ich weiss, dass ich da ums Probieren nicht rum komme, dennoch würde mich mal interessieren, mit was für Wicklungen ihr eure Single Battery Mechs so betreibt.


    Vielen Dank.


    Gruss
    Laurent

  • Ich hab in meinen single Coil RDAs oft eine gespacete fused clapton von Demon Killer. Die kommen bei 0.26 raus.
    Klar der Akku ist dann gegen Mittag dann alle, aber für das habe ich ja meine Dampfertasche dabei.


    Wenns RDAs sind die eher auf Geschmack getrimmt sind, dann nutze ich teils normalen Runddraht 0.44er mit 7Windungen bei 0.25mm Druchmesser.
    Oder ich nutze den Vandy Vape MTL Fine Fused Clapton Draht, der ist genial, hab ich in jedem Geschmacksdampfer drin. Egal ob Tank oder RDA.
    Alle Squapes, Kayfune und Taifune laufen damit hervorragend.
    Ziel dort ist immer so 0.5 Ohm, dann hält der Akku ewig. Aber die laufen dann auch nicht auf MechMods sondern eher auf einer geregelten Box oder Tube.

  • Hab auf allen meine Mechsquonker folgende WIcklungen.
    Alles Fused Claptons aus NiChro80 auf 3 mm Durchmesser.
    Rampup ist sehr gut und Volumen bringen sie auch.
    Geschmack is persönlich würde aber NiChro oder Kanthal immer SS vorziehen.
    Klar der atty spielt auch ne Rolle. Mein Favorit ist der Nudge 22 mit der kleinen AFC Cap.
    Die Drähte bekommt man fertig und auch die Coils. Also ziemlich Stressfrei.


    Sommer Setup
    4 x 0.32 -> 4 Windungen
    3 x 0.40 -> 5 Windungen


    Winter Setup
    3 x 0.40 -> 4 Windungen


    ---> kommen alle bei 0.23 bis 0.26 Ohm raus nach dem ausglühen. Mit dem Battery drop bei mechs dann um die 60 Watt.


    Kann von 4.2 bis 3.6 Volt runterdampfen danach muss ich eh die Flasche beim Squonker wechseln.
    Daher mach ich grad beides.

  • Ich habe gestern Abend den sotSquonk in Betrieb genommen. Ich brauchte ein paar Versuche, bis ich den Coil für mich gefunden habe. Ich bin schlussendlich bei einem Fused Clapton von Violance Coil mit folgenden Spezifikationen gelandet: : (kanthal A1 0.35mm + 316L 0.2mm) x 2 + (0.1*0.5mm) x 2 + Kanthal A1 0.2mm


    Um den Coil zu installieren habe ich bei einem Ende eine halbe Umdrehung raus, damit beide Beine oben sind. Der Coil liegt bei ca. 0.3 Ohm, vielleicht etwas weniger, da ich eine halbe Umdrehung raus hab und der Coil schon mit 0.3 angegeben ist. Jedenfalls heizt er ziemlich gut auf, dampf gut und der Geschmack ist sehr gut.


    Ich habe zuerst noch mit einem Micro Coil und einem Hybrid Braid Coil experimentiert, doch die lieferten nicht die Resultate, die ich mir erhofft hatte.


    Gruss
    Laurent

  • Da ich meine Coils selber mache, kann ich vor allem an Masse beim Manteldraht sparen (0.1 bis hin zu 0.06mm), was die Trägheit der Coils positive beeinflusst. Bei 3.7V Mechs benutze ich mehrkernige (3-4) Staggered Fused Claptons (SFC). Kerndrähte SS oder NiCr80 vom 0.25-0.3mm.
    Bei 7.2V Mechs (meine Lieblinge) 2-kernige SFC (gleiche Ausgangsmaterialien).

  • Update:


    Ich habe noch etwas mit den Coils herumexperimentiert. Mit den Fertigcoils bin ich immer bei um die 0.31 bis 0.35 gelandet, was für mich einfach zu wenig war. Mit frisch aufgeladenen Batterien war es die ersten paar Züge ganz gut, noch nicht optimal, aber gut. Der Geschmack war ein bisschen flach und die Dampfentwicklung ganz ok. Zumindest mit den Claptons/Aliens aus Kanthal und Stahl die ich besitze. Heute habe ich in meiner Fertigcoil-Sammlung gestöbert und einen Centipede Coil aus dem Tournament Coil Paket gefunden, der um die 0.15-0.20 herum angelegt ist. Leider kenne ich das Material nicht. Ich habe also diesen genommen, eingebaut, ausgeglüht und bin dann bei ca. 0.24 Ohm gelandet. Und ich kann euch sagen... So gefällts mir :)


    Ich habe bei den letzten builds schon den Coil anders platziert, damit die Beine nicht oben sind, sondern unten und damit direkt aus dem Coil kommen. Ich nehme einfach auf jeder Seite eine knappe halbe Wicklung raus und mach diese dann wieder rein beim Platzieren in Verdampfer.


    Noch eine Frage zum Ausglühen. Ich glühe die Coils bei um die 40-45 Watt auf einem regulierten Gerät aus, entferne die Hotspots und das wars. Nun, bei den Mechs ist mir aufgefallen, dass die ersten paar Züge noch einen "Ausglüh" Nachgeschmack haben. die Beine des Coils scheinen noch etwas Eigengeschmack abzugeben und diese Verfärben sich dann mit der Zeit so, wie der restliche Coil. In regulierten Geräten ist mir das so nie aufgefallen. Es ist jedenfalls dadurch schon besser geworden, dass die Beine vom Coil nicht mehr oben sind. Nun meine Frage, soll ich die Coils in Zukunft einfach mehr ausglühen und auf einer höheren Wattzahl, damit ich diesen Geschmack am Anfang nicht mehr habe? Wie macht ihr das?


    Gruss
    Laurent

  • HI,


    Das ausglühen ist in der Tat relativ wichtig, da nehme ich mir auch Zeit dafür.
    Ich pulse die Coils auf einem Geregelten Akkuträger langsam warm mit wenig Watt.
    Ich hab dann eine Keramikpinzette mit der ich beim aufglühen die Coil zusammenpresse und nach dem Pulsen dann mit dem ende der Pinzette über die Coil streiche (feuertaster nicht drücken)
    Wenn ich sehe, dass die Coil langsam gleichmässig rot wird, dann erhöhe ich die Wattzahl und pulse dann nochmal mit ca 50W, so kann ich mir das Glühbild ansehen und merke dann obs genug ist oder nicht.
    Auf Mechmods würde ich nicht ausglühen, das ist sicherer auf einem geregelten Akkuträger.
    Je nach Coil schmeckt man halt am Anfang noch etwas vom Material, das ist auch der Grund weshalb ich kaum mehr Kanthal oder SS316 Draht verwende, ich schmecke das relativ stark.
    Ich hab meist NI80 Coils in Verwendung.

  • Noch einmal ein Update von meiner Seite. Ich habe am Wochenende ziemlich viel mit dem E-Phoenix Legend herumexperimentiert, wurde jedoch nicht so ganz fündig was die Wicklung und die Geschmacksentwicklung angeht. Also habe ich den RDA erstmal beiseite gelegt und einen bereits gewickelten und in Betrieb genommenen O-Atty V2 mit neuer Watte versehen und zum Testen mal auf den dotSquonk geschraubt. Und was soll ich sagen... WOW.


    Der O-Atty V2 war auf einem geregelten Squonker drauf und hat eine Wicklung die um die 0.21/0.22 Je nach Gerätemessung ausgibt. Als Coil kommt hier ein Violin Coil aus dem Tournament Coil Paket zum Einsatz. Er springt super an und ergibt einen super Geschmack. Ich habe den selben Coil auch im E-Phoenix probiert, jedoch komme ich dort immer mit einem höheren Widerstand raus, der Coil springt also nicht so super an wie beim O-Atty V2. Ich hab den E-Phoenix dann einfach mal auf einem geregelten Gerät probiert und muss einfach sagen, selbst wenn er ähnlich kommt vom Anspringen her, ist der Geschmack einfach nicht so rund in diesem RDA. Ich denke der dotSquonk und der O-Atty bleiben erstmal "verheiratet" :) Damit es farblich etwas besser passt, hab ich mir noch die Ultem Top-Cap bestellt. Mal schauen wie gut das dann kommt (=


    Gruss
    Laurent

  • Ich habe noch etwas herum probiert und es endlich hin bekommen auch beim E-Phoenix Legend mit dem Violin Coil bei ca. 0.20/0.21 Ohm zu landen. Jetzt gefällt es mir und der dotSquonk ist wieder mit dem Legend vereint. Ich finde diese zwei passen wunderbar zusammen, fast wie füreinander gemacht. Auch geschmacklich kommt der Legend jetzt besser als vorher. Hat sich die Mühe also doch noch gelohnt (=


    Jetzt bin ich erstmal happy ;)


    Gruss
    Laurent

  • Mal wieder ein kleines Update von meiner Seite:


    Ich habe viel ausprobiert in den letzten Tagen. Ich habe mal verschiedene regulierte und unregulierte Geräte mit Ni80 Coils bestückt, doch kam irgendwie nie auf sehr gute Resultate. Klar, die Coils haben kaum eine Aufwärmzeit und feuern dementsprechend sehr schnell los, doch der Dampf war mit Ni80 Coils immer leicht kratzig und nach ein paar Zügen konnte klar ein "Fremdgeschmack" der nicht zum Liquid gehört ausgemacht werden. Ich tausche mich bei der Arbeit auch immer wieder mit einem Kollegen aus, der in etwa zeitgleich wie ich auf Selbstwickler umgestiegen ist. Auch er hat die Erfahrungen mit leicht kratzigerem Dampf und dem "Fremdgeschmack" für sich ausgemacht. Inzwischen haben wir beide die Ni80 Coils beiseite gelegt. Er ist gerade happy mit SS316L im Temp Modus auf seinen regulierten Geräten. Ich nutze gerade ein Kanthal mClapton beim Rage und dem Reload X Verdampfer.


    Beim Mech bin ich irgendwie naoch immer nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Entweder waren die Coils "zu fett", sprich sie springen bei voller Batterie kaum an, oder knapp zu wenig, sodass ich Anfangs bei zu langen Zügen immer Metallgeschmack habe. Ich habe in der zwischenzeit beim dotSquonk auf SS316L umgestellt und dort bin bei ca. 0.23 Ohm gelandet mit 5 Wicklungen. Ist noch nicht optimal, aber ich werde etwas weiter probieren. Vielleicht stellt sich auch raus, dass mechanisches Dampfen einfach nichts für mich ist, wer weiss :)


    Gruss
    Laurent

  • Probier mal folgendes. Damit hab ich mit Clapton, Fused Claptons und Twisted gute Ergebnisse erzielen können.
    Rechne Deinen Coil mit dem hier: http://vapez.fr/tools/coil/
    Achte auf die Watt/mm2. Das ist die Hitze Deines Coils. Bei voll offnener AFC würd ich mal 50 zugrunde legen. Je weniger AFC desto weniger Watt/mm2.
    Ich hab bei DL immer 50 und bei MTL um die 25 gerechnet. Bleib immer auf 4 Volt bei allen Rechnungen und Leads bei 3 oder 4 mm.


    Also für ein normales Setup, Anzahl Drähte einstellen und mit den Windungen spielen bis Du bei 50 Watt/mm2 bist.


    Claptons: gleiches wie oben nur die doppelte Manteldrahtstärke dazurechnen bei Watt/mm2.
    Beispiel: Clapton 0.4 Innen 0.2 Aussen -> 50 + 2x20 = 90 Watt/mm2


    Fused Clapton: gleiches wie oben nur den Manteldraht dazurechnen.
    Beispiel: Fused Clapton 2x0.4 Innen 0.2 Aussen -> 50 + 20 = 70 Watt/mm2


    Triple Fused Clapton: gleiches wie oben nur den HALBEN Manteldraht dazurechnen.
    Beispiel: Fused Clapton 3x0.4 Innen 0.2 Aussen -> 50 + 10 = 60 Watt/mm2


    Twisted: Normal rechnen und 1 Windung weniger machen.


    Mit dem Ansatz hab ich immer eine schnelle Ramp up Time der Coils und dazu den Geschmack den ich möchte (Sweetspot).
    Bedenke das sich SS und Ni nach dem ausglühen nochmals im Widerstand ändern.


    Viel Spass!

  • @hellsgod


    Ich hab fertig Coils und Draht übrig. Bin ja von DL auf MTL umgestiegen und daher kann ich Dir diese anbieten.


    DIe Coils hab ich immer auf Mechs betrieben und diese funktionieren Klasse.
    Alles Ni80 Coils immer 10 im Pack
    - 3x0.4 Innen 0.10 Aussen
    - 4x0.32 Innen 0.10 Aussen


    Setup war 4 Windungen bei 3 mm. Die Coils sind alle auf 3mm gewickelt. Da muss man je nachdem einfach ne Windung wegmachen.


    Single Draht auf Spulen ebenfalls Ni80
    - 3x0.4 Innen 0.10 Aussen
    - 4x0.32 Innen 0.10 Aussen


    Meld Dich wenn Du was brauchst.

  • @ArminF
    Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. War viel los in letzter Zeit. Danke für dein Angebot, ich habe jedoch bemerkt, dass ich bei Ni80 Coils irgendwie immer ein Kratzen beim Dampfen habe und im Geschmack etwas im Abgang anders ist als z.B. bei SSL oder Kanthal. Ich bin jetzt bei SSL gelandet und probiere da gerade ein paar Drähte durch. Der Parallel 38 AVG von Crazy Wire hats mir im Moment voll angetan. Springt bei mechs und regulierten Akkuträgern sehr gut an.


    Gruss
    Laurent