Sweet Spot finden - mühe mit DL

  • Hallo zusammen
    Ich habe Mühe meinen Sweet Spot zu finden.


    Aktuell habe ich zwei Squape Emotions, 1x MTL, 1x DL (1x Pico, 1x Pico25, also geregelte Mods)


    MTL habe ich keine Probleme: 0.361mm Kanthal Draht, 3mm Wickelhilfe, 10 Windungen = 1.52 Ohm, 3.90 Volt bei 10 Watt, perfekt!
    Wobei ich da auch schon gehört habe, man soll nicht über 3.8 Volt? Auf jeden Fall, MTL ist perfekt - oder ist es zu viel Ohm? Habe es auf jeden Fall nie zum kokeln gebracht.


    Bei DL habe ich mehr so meine Mühe - ich glaube da ist entscheidend, nicht zu viel Ohm zu haben, oder? Wenn ich z.B. mit Kanthaldraht 6 Windungen auf 3mm mache komme ich auf 1.16 Ohm, und bei 15Watt Befeuerung schon auf 4.17 Volt.
    Ich habe das Gefühl, dass da zuviel Leistung durchgeht, bzw. die Wicklung schnell anfängt zu kokeln.
    Was ist da der Trick?


    Habe noch SS316er und Fused Clapton Draht zuhause.


    Wenn ich jetzt niedrigohmiger wickle, nehme ich an habe ich dann weniger Volt, ergo könnte ich mehr Watt dampfen und mich so langsam an den Sweet Spot herantasten? Ich habe irgendwie kein Gefühl, bis wieviel Watt ich aufdrehen kann um den Sweet Spot zu finden, da ich angst habe, es könne schnell kokeln.


    Habt ihr da Tipps?


    Danke im Voraus
    liebe Grüsse

  • Super, vielen Dank.
    Probiere das gleich aus mit 5 Windungen mit SS316, 0.405mm - sollte auf ca. 0.4 Ohm kommen.


    Nachtrag:
    Habs mit SS316 gewickelt, 6 Windungen = 0.43 Ohm, 2.93 Volt - aktuell mit 20 Watt guter Geschmack... werde mich jetzt langsam herantasten, hoffentlich kokelts nicht :D


    Danke vielmal Jano

  • Danke Euch für die tipps
    Ich kriegs nicht hin :(


    Beim Squape E habe ich wie oben geschrieben eine Wicklung die MTL super funktioniert.
    Beim Squape E [c] hingegen kann ich DL egal was für eine Wicklung ran machen, es kokelt.


    Bei der letzten Wicklung kam ich auf 0.30 Ohm mit 5 Umdrehungen Fused Claptons, 2.74V und hab anfänglich mit 20Watt und dann mit 25 befeuert. Nach einer kurzen Zeit mit 25 Watt kokelt es.


    Wie schafft ihr das, mit 50W zu befeuern, ohne dass es kokelt, wenn es bei mir schon bei 25 kokelt? ?(

  • Danke Jano
    Hast auch 5 Windungen oder? Vielleicht ist mein Draht auch zu dick. Wobei komisch, dass es auch mit SS316 kokelt.
    Die Watte habe ich 1:1 wie beim Squape E verlegt, also schön bündig zum Deck abgeschnitten, locker durch die Wicklung gezogen und fluffig in die Nuten gelegt.

  • gerade wieder probiert nachdem ich es eine halbe std. liegen gelassen habe. 2-3 Züge, 3sek. und beim 4. Zug hässlich gekokelt...
    Ich geh am besten mal im Laden vorbei, bin ratlos.


    Beim SquapeX Dream hatte ich ja dasselbe problem, aber dann muss es an mir liegen, ich übersehe irgend etwas.


    Vielen Dank für die Hilfe

  • @Precrime
    Den Exakten Grund für dein Kokeln kenne Ich nicht, aber einige Ratschläge kann Ich Dir trotzdem geben.
    Wenn Du im Wattmodus bist, spielt weder die Spannung (Volts), noch der Wiederstand (Ohms), eine Rolle. Welchen Wiederstand deine Wicklung hat, ist Egal, weil dein Akkuträger diese messt und die Spannung justiert damit die geregelte Leistung erreicht wird.
    Was eine Rolle spielt ist dass die Leistung an der Grösse von der Wicklung angepasst ist. Genauer gesagt, muss die Leistung an die Grösse von der Drahtoberfläche angepasst sein. Je grösser die Drahtoberfläche, mit desto mehr Leistung kannst Du sie befeuern. Ist Ja logisch : zu wenig Drahtoberfläche für zu viel Leistung, konzentriert die Hitze zu viel.
    Die Drahtoberfläche ist von dem Drahtdiameter, von dem Wicklungsdiameter und von der Anzahl von den Windungen bestimmt.
    Natürlich wird der Wiederstand von der Drahtoberfläche beeinflusst. Aber die Drahtoberfläche ist nicht mit dem Wiederstand proportional und der Wiederstand sagt uns also nichts von der Drahtoberfläche. Auch deswegen soll es uns Egal sein, welchen Wiederstand unsere Wicklung hat.
    Wenn Du deine Wicklung mit den Wicklungen von anderen Dampfer vergleichst, solltest Du nur auf Drahtdiameter, Wicklungsdiameter und Anzahl von den Windungen achten und immer auf alle diesen Parameter.
    Wenn es mit 25 watts anfängt zu kokeln und Du möchtest mit mehr Leistung dampfen, könntest Du versuchen die Drahtoberfläche zu erhöhen, mit mehr Windungen, mit einem höheren Wicklungsdiameter oder mit einem grösseren Drahtdiameter.
    Natürlich können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, in besonders die Wattierung, der Nachfluss und auch die Luft. Eine Wicklung die mit einer hohe Leistung befeuert wird, braucht mehr Luft um gekühlt zu sein.


    Edit : Eigentlich bisst Du mit deiner Wicklung in Kanthal (0,32, denke Ich), 6 Windungen, 3 mm, mit 15 Watts, völlig im grünen Bereich. Sogar sollte sie mit mehr Watts befeuert sein. Mann kann es mit einer Kalkulierhilfe wie http://www.steam-engine.org/coil.html sehen. Diese Wicklung sollte nicht kokeln. Ich würde also auf Nachfluss, Wattierung oder Luft tippen.

  • @Precrimen
    Tja, die Wattierung ist das Schwierigste Teil im Selbstwickeln, wie Ich denke. Es ist eher etwas vom Gefühl und ist schwieriger zu Erklären. Auch in den Videos, sieht Mann nie genau was da los ist. In diesem Bereich ist es besser wenn jemand oder mehrere Personen Dir es zeigen. Oder wenn Du wieder und wieder Experimentierst.


    Mann hört immer die Watte sollte recht fluffig sein. In meiner Erfahrung würde Ich es aber so nicht beschreiben. Natürlich sollte die Watte nicht gestopft sein, sonst kann ja das Liquid nicht mehr in die Watte fliessen… und dann kokelt es. Aber in meiner Erfahrung, sollte Mann trotzdem einen fühlbaren bis deutlichen Wiederstand merken, wenn Mann die Watte durch die Wicklung zieht. Die Watte sollte durch das durchziehen, bis zu einem gewissen Grad, zusammengepresst sein. Die Watte soll Ja völlig im Kontakt mit der Wicklung sein. Wenn es nicht der Fall ist, dann kokelt es auch. Wenn Mann eine zu fluffige Watte in der Wicklung zieht, kann sie danach zusammenfallen und dann kokelt es. Dasselbe gilt für das Teil von der Watte das in den Taschen kommt : nicht gestopft, aber auch nicht zu viel fluffig.


    Welche Watte Mann benutzt und wie Mann wattiert ist auch relativ persönlich. Wenn die Cotton Bacon für dich geeignet ist, dann ist es Perfekt. Persönlich bin Ich nicht damit Warm geworden. Ich fand sie zu empfindlich, eben beim durchziehen. Mir ist Puff und auch Muji oder Koh Gen Doh lieber (die drei sind fast identisch). Aber da muss jeder für sich selbst Entscheiden. Ich würde nur sagen : versuch mal eine andere Watte um zu sehen ob si vielleicht besser für dich geeignet wäre. Bei diesen drei Wattesorten, muss Mann die erste Schicht von Watte auf jeder Seite Wegnehmen.


    Noch einen Gedanken über Luft. Wenn Du mit MTL zurecht kommst und nicht mit DL, wäre es möglich dass das kokeln im DL Bereich von deinem Dampfverhalten käme ? Damit die Luft die Wicklung kühlen kann, soll sie auch eine gewisse Geschwindigkeit und einen gewissen Druck haben. Sonst passiert nichts. Ist Ja logisch. Das kann Mann selbst testen wenn Mann mit dem offenen Verdampfer, direkt auf der Wicklung bläst. Da die Airflow im DL Bereich, eher breit offen ist, muss Mann also stärker ziehen als im MTL Bereich, um genügend Geschwindigkeit und Druck auf der Wicklung zu erzeugen. Wenn Mann auf einem DL Verdampfer zieht, mit der selbe kraft wie im MTL Bereich, wird die Wicklung nicht gekühlt… und.. es könnte dann vielleicht kokeln.


    Ich wünsche Dir alles gute beim dampfen.
    Freundliche Grüsse.

  • Vielen Dank für deine ausführliche Hilfe.
    Das mit der Watte denke ich auch. Man soll auch genug Watte drin haben, sonst ist der Nachfluss auch schwer.
    Mit dem Zugverhalten habe ich schon versucht kräftig zu ziehen, aber werde jetzt noch genauer darauf achten.


    War jetzt gerade im shop und sie haben mir jetzt das B Deck empfohlen, da das W Deck dafür nicht so geeignet ist. Bin gespannt