Chronische Nebenhöhlenentzündung

      Chronische Nebenhöhlenentzündung

      Nebst dem, dass ich nach meinem Rauchstopp generell wieder effizienter atmen kann, stelle ich auch fest, dass sich meine chronische Nasennebenhöhlenentzündung signifikant gebessert hat. Bei mir waren seit mindestens 20 Jahren sowohl Kieferhöhlen wie auch die Siebbeinhöhlen chronisch verstopft und entzündet. Sämtliche konventionellen Behandlungsversuche, unter anderem auch mit Cortisonhaltigen Nasensprays und Tropfen haben nichts gebracht. Mein HNO Arzt hat mir dann eine Operation nahegelegt, bei der die Siebbeinhöhlen aufgebrochen und vergrössert werden sollten. Das war mir dann aber doch zu brachial. Das ganze ging soweit, dass ich vor 2 Jahren 3 Mittelohrentzündungen kurz nacheinander durchgemacht habe, was extrem schmerzhaft ist. Da hat man auch danach noch während Wochen eine kleine Basler Fasnacht mit Trommlern und Pfeifern im Ohr.

      Jetzt nach 4 Wochen ohne Zigaretten und mit dampfen, hat sich plötzlich eine Besserung eingestellt. Ich kann jetzt wieder durch beide Nasenlöcher mehr oder weniger frei atmen und der ewige Druck in der Kieferhöhle ist auch weg. Das einzige was ich jetzt noch habe ist eine Tubenbelüftungsstörung wo die Ohren zugehen und man eine kurze Zeit nicht so gut hört, was aber manchmal auch von Vorteil sein kann... ;) In die Ohren kommt der Dampf halt leider auch nicht so gut.

      Jedem Raucher da draussen, der auch an solchen Symptomen leidet, empfehle ich deshalb schleunigst und konsequent mit dem Rauchen aufzuhören und mit etwas Menthol zu dampfen. Es wirkt! :thumbsup:

      Grüsse vom Auerhahn
      Grüsse vom Auerhahn

      schnigschnag schrieb:

      Die Nebenhöhlenentzündung heilt noch schneller wenn man weder Raucht noch Dampft.


      Hast du eine Langzeitstudie, die das belegen würde? :P
      Aber Spass beiseite. Der Hobby-Pharmakologe in mir denkt, dass das Propylenglykol und das Menthol, welche ja beide keimhemmende Eigenschaften haben, durchaus einen beschleunigenden Einfluss auf die Heilung haben können. Beides ist übrigens auch in gewissen Nasensprays vorhanden. Einzig das Nikotin und das Zitronenaroma in meiner Mischung wären nicht unbedingt nötig. Aber im Prinzip hast du völlig recht, man sollte weder dampfen noch rauchen und auch keine Nasensprays verwenden.

      Grüsse vom Auerhahn
      Grüsse vom Auerhahn
      Es ist bekannt, dass man als Raucher anfälliger auf Infektionen ist. Ich war nie viel krank, aber eine Grippe oder 2-3 Erkältungen pro Jahr war Standard. Als ich vor bald 3 Jahren umgestiegen bin, hatte ich etwa 6 Wochen danach eine Grippe, aber seither hatte ich nichts mehr (*Holz anfasst*). Die letzten zwei Winter war praktisch immer mindestens eine Person in meinem näheren Umfeld krank, also Gelegenheit zum Anstecken war durchaus vorhanden...
      Am meisten erstaunten mich meine Blutwerte, welche ich alle 3-4 Jahre im Rahmen einer SUVA-Untersuchung bestimmen lassen muss. Meine Cholesterin-Werte wurden bei jeder Untersuchung schlechter. Da mein Vater schon das Problem hatte, ich halt gerne esse und Sport nur aus dem Fernseher kenne, glaubte ich die Gründe dafür zu kennen. Bei der letzten Untersuchung im Februar, also ein wenig mehr als zwei Jahre nach dem Umstieg zum Dampfen, waren die Cholesterin-Werte auf einmal wieder normal! Allgemein sprach der Arzt von "hervorragenden Blutwerten".
      @schnigschnag Ja, theoretisch stimmt das was du sagst. Bei mir stelle ich aber nur eine Austrocknung der Mundschleimhaut fest. Wie sich eine trockene Nasenschleimhaut anfühlt weiss ich nur zu gut. Hatte neben der chronischen Nebenhöhlenentzüng vor vielen Jahren auch eine verkrümmte Nasenscheidewand. In meiner jugendlichen Blödheit habe ich das monatelang versucht mit Wicks Nasenspray in den Griff zu bekommen. Davon ist die Nasenschleimhaut völlig ausgetrocknet und schlussendlich ein grösseres Blutgefäss in der Nase geplatzt. Nach der folgenden OP hat es dann eine ganze Weile gedauert, bis sich die Schleimhaut regenerieren konnte. Seit einem halben Jahr habe ich auch so ein CPAP-Gerät gegen meine Schlafapnoe, auch dieses hat mir zu Anfang die Nasenschleimhaut ausgetrocknet.

      Ich vermute jetzt einfach mal, dass der Effekt daher kommt, dass die Schleimhäute in Nase und Nebenhöhlen ja Becherzellen besitzen, welche Schleim produzieren, und dieser vor der Austrocknung schützt, während das die Mundschleimhaut nicht oder nur weniger gut kann. Genau weiss ich das aber nicht, da muss ich mal mit dem Fachmann sprechen. Auch stelle ich bei mir fest, dass seit ich Dampfe vermehrt Wassertröpfchen aus meiner Nase kommen, so wie das ja auch in der kalten, trockenen Winterluft manchmal passiert. Irgendwo muss das Wasser, welches PG und VG der Mundschleimhaut entzieht, ja auch hin.

      PS: Wenn wir Glück haben wird dieser Thread als Dissertation anerkannt und wir dürfen uns Doktor der Dampfologie nennen... :D

      Grüsse vom Auerhahn
      Grüsse vom Auerhahn
      @danisch79 Na dann hoffen wir mal dass das bei dir so bleibt! Bei mir ist es eher der Blutzucker, der in den letzten Jahren ständig nach oben geklettert ist. Bei beiden Werten heisst es ja, dass rauchen schlecht sei. In vielen diesbezüglichen Arbeiten wird dann auch Rauchen und Nikotin gleichgesetzt. Sollte nun also mein Zuckerspiegel in nächster Zeit ebenfalls sinken, so hätten wir einen guten Hinweis darauf, dass eben nicht Nikotin der Übeltäter ist, sondern einer oder mehrere Schadstoffe, die nur durch das Rauchen entstehen.

      Grüsse vom Auerhahn
      Grüsse vom Auerhahn
      Ja, genau das habe ich ja geschrieben. Aber man liest und hört das immer wieder, einfach weil all diese Medizin-Journalisten, aber auch viele Ärzte, das Rauchen und Nikotin in den gleichen Topf werfen. Fakt ist, dass Raucher statistisch gesehen ein 30% erhöhtes Risiko haben eine Diabetes vom Typ 2 zu entwickeln. Lustigerweise steigt dieses Risiko nach dem Rauchstopp für einige Zeit sogar auf 70%. Das hat ua. mit dem Stoffwechsel im Allgemeinen und dem Hirnstoffwechsel (Belohnungssystem!) im speziellen zu tun. Das möchte ich hier in diesem Nebenhöhlen-Thread aber nicht weiter ausführen. Vieleicht mache ich da demnächst mal ein eigenes Thema auf.

      Grüsse vom Auerhahn
      Grüsse vom Auerhahn
      Meine Nebenhöhlen waren chronisch entzündet. Seit dem Rauchstopp ist es wesentlich besser geworden. Ich spüre es fast nur noch im Winter bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit. Zum Befeuchten zwischendrin hilft Meerwasser.

      @Auerhahn 2 - 3 Mal pro Monat einen Haferflocken-Tag einlegen. Hilft, den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht zu halten.
      So long
      Eli

      Ein Leben ohne Dampfe ist möglich, aber sinnlos
      (Loriot, wenn Dampfe mit Mops ersetzt wird)
      @Auerhahn

      Das hier *ggg*:

      Cream-Crowdie

      Für 4 Personen

      125 g flüssiger Honig
      5 EL schottischer Whisky
      350 g tiefgekühlte Himbeeren, aufgetaut
      35 g Haferflocken, geröstet, ausgekühlt
      3,5 dl Rahm, steif geschlagen

      Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
      Kühl stellen: ca. 2 Stunden

      Honig und Whisky vermischen. Himbeeren hineingeben, mischen. In Dessertgläser verteilen.

      ¾ der Haferflocken unter den Rahm mischen. Restliche Flocken zum Garnieren beiseitestellen. Rahm auf die Himbeeren geben. 1-2 Stunden kühl stellen.

      Cream-Crowdie mit Haferflocken garnieren.

      swissmilk.ch/de/alle-rezepte/suche/?qt=haferflocken
      So long
      Eli

      Ein Leben ohne Dampfe ist möglich, aber sinnlos
      (Loriot, wenn Dampfe mit Mops ersetzt wird)
      Hallo Auerhahn, lustig, unsere Nasennebenhölen haben praktisch eine identische Geschichte. Nur das CAP hab ich bisher vermieden und nehme eine etwas erhöhte Tagesmüdigkeit in Kauf. Nun, ich dampfe seit einem Jahr, habe aber bis vor drei Monaten noch ab und zu ne Zigi geraucht. Daher sind meine Hölen wohl noch nicht so frei wie deine. Aber den Trick mit dem Menthol merke ich mir. Hast du dem Liquid schon mal einen Tropfen JHP Rödler beigemischt?