Aerodynamik in Verdampfer

      eigentlich müsste man den titel hier ändern zu arerodynamik in verdampfer oder so :)

      ich habe übrigens im drop rda den toten raum mit watte gefüllt um Verwirbelungen zu vermeiden (morten oen erwähnt das einige mal in seinen Videos). damit habe ich das gefühl etwas mehr Geschmack zu haben, kann aber auch Einbildung sein.
      ...hier kommt die Signatur rein 8o
      Coils in dieser Form zu wickeln, ist schon mal möglich. Sind aber nicht sonderlich formstabil und neigen dazu sich zu verdrehen. Eventuell wären auch komplexere Coils wie z.B. Claptons formstabiler.
      Mit geeigneterem Werkzeug liesse sich diese während und nach der Montage besser richten. Ich muss dafür die aufeinander gelegten Bohrer irgendwie besser fixieren.




      Was mir aber gänzlich fehlt, wäre noch der passende Verdampfer dazu. Von der Proportionen bin ich mir da überhaupt nicht sicher. Kann sein, dass es so viel zu heiss wird, aber vom Prinzip stelle ich mir sowas vor.

      Mumpitz schrieb:




      Genau so geht die Luft eben NICHT rein und raus. Oen erklärt das ebenfalls in einem seiner Videos.
      Die Luft kommt mit grosser Geschwindigkeit in die Verdampferkammer und entspannt sich dann. D.h. die Luft geht erst mal gerade aus auf die Coil. Bis sie sich entspannt, ist sie mind. in der Mitte der Verdampferkammer, eher jedoch schon darüber hinaus oder sogar an der anderen Seite des Verdampfers. Darauf folgen viele Turbulenzen und Verwirbelungen. Erst danach ist das System so entspannt, dass die Luftmoleküle auf das Vakuum am Ausgang des Verdampfers reagieren.
      Hier das Video (ja ich weiss, dass es etwas Trocken und langatmig ist aber es lohnt sich!)
      @marcsz Stimmt natürlich, die Platzierung und die Luftströmungslinien in dem Bild sind totaler Mumpi... äh... Chabis. Habe zu dem Zeitpunkt keines von Oens Videos ganz angeschaut, sondern nur kurz überflogen. Mir ging es aber nicht um die Platzierung und Ausrichtung der Coils, sondern um den Strömungsabriss, der anscheinend bei gewissen Coils auftaucht. Die Idee kam mir, als ich so einen Strömungsabriss auf dem Titelbild eines seiner Videos sah.

      Unterdessen habe ich mir mal ein paar von Oens Videos reingezogen. Tatsächlich scheint dies vor allem bei unregelmässigen Oberflächen wie Claptons etc. aufzutreten. Die haben zwar den Vorteil, durch Mikroverwirbelungen den Kühlungseffekt zu verbessern, reissen aber bei tiefer Geschwindigkeit früher ab. Genau in so einem Fall wäre diese Tropfenform sinnvoll. Ohne mich jetzt wirklich auszukennen scheint bei den Coils eher an der Oberfläche, resp. deren Vergrösserung experimentiert worden zu sein, als an deren Aerodynamik. Der kreisförmige Querschnitt scheint abgesehen von wenigen exotischen Varianten wie Stoves, Chaoscoils oder Mesh-Bögen (zB Vandy Vape Mesh) kaum in Frage gestellt worden zu sein. Ich denke, dass gerade mit einem Mesh diese Form nicht nur einfach umsetzbar wäre, sondern dieses auch auf Grund seiner Oberfläche davon profitieren würde. Dafür müsste aber eine gute Form der Arretierung/Anschluss gefunden werden.

      Witzig ist auch, dass er die ganze Zeit mit Watte den Raum optimieren muss. Eigentlich sollte schon der VD so ausgelegt sein, damit dies nicht nötig wäre. Hier liegt wohl doch noch Entwicklungspotenzial brach.
      hier ist die murphy mark 1 coil, eingebaut im ammit. habe ss316 0.5mm genommen.

      einen direkten vergleich zu vorher (sfc coil) habe ich nicht, hab den ammit länger nicht mehr gedampft. aber der Luftzug hört sich irgendwie gleichmässiger an, dieses knistern ist weg. und er spritze nicht mehr, keinen tropfen.
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      Spannend, spannend. Ich hab mir gestern auf die Empfehlung hier im Thread einige Videos vom dampfenden Norweger aus dem Goblintal angeschaut. Mann, ich mag Physik! Und das sage ich doch auch nicht alle Tage!;-)

      Und nachdem ich jetzt die Bilder von @murphy gesehen habe, hat es mich gepackt. Ich habe eine "DMC" gebastelt. Eine DualMurphyCoil aus NiCr 0,4mm auf meinem Tsunami. Innendurchmesser 3mm zu 1,5mm.

      Leider kann ich nicht mehr wirklich einen Vergleich ziehen zu meinen anderen Wicklungen auf dem Tsunami, da ich den seit etwa 2 Monaten nicht mehr im Einsatz hatte.
      Was ich aber sagen kann, ist, dass der Luftzug sehr leise ist. Ich habe auch den Eindruck, dass der Tsunami äusserst geschmeidig läuft. Geschmack ist Bombe, aber das war auch schon vorher so, daher wie gesagt, kann ich nicht vergleichen.

      Würde mich interessieren ob sich die Erfahrungen von euch mit meinen decken...

      Schöne Grrüsse

      Randall

      P.S.: @murphy bei mir war der Draht ziemlich formstabil als ich die Wickelhilfen weg genommen habe. Ich denke NiCr ist etwas steifer...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Randall“ ()

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      Randall schrieb:

      Ich habe eine "DMC" gebastelt. Eine DualMurphyCoil aus NiCr 0,4mm auf meinem Tsunami. Innendurchmesser 3mm zu 1,5mm.

      geil!

      ich kenne den Tsunami nicht. kommt da die luft von unten an die coil? sieht jedenfalls sauber aus.

      deine eindrücke decken sich genau mit meinen. den Geschmack mit der smc (single murphy coil) kann ich auch nicht beurteilen weil lange nicht mehr gedampft, aber der zug ist jedenfalls ruhiger...geschmeidig ist ein passendes wort.

      nicr verwende ich nicht so...auf wieviel ohm kommst du?
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      also auf dem Tokogawa eine Twisted Single Murphy Coil mit 0.7ohm
      Fazit, fitzelig einzuschrauben, noch etwas zu gross, aber die Airflow verändert sich, die Luft tritt unter der Coil durch den Kami, trifft dabei genau auf die Coil und strömt dann zur seite der Coil entlang hoch.
      Guter Geschmack, sehr sehr weicher Luftzug jetzt!
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