Idee für einen dripper

      Idee für einen dripper

      Hallöchen,

      ich hab da mal ein bisschen überlegt und gezeichnet. (falls jemand die cad zeichnung will, einfach melden)
      Leider habe ich momentan weder die möglichkeit, noch die zeit das zu bauen. (ich bin gelernter werkzeugmacher, am können würds also nicht liegen :D )
      Ich denke es wäre wohl besser, wenn man die grüne hülse vom pluspol umgekehrt einbauen, dann wäre das ganze selbsthemmend.

      Möglicherweise könnte man den linken sogar als quadcoil wickeln
      Vom Durchmesser her sind beide 22er mit 510er driptip und 510er gewinde, mit verstellbarem pluspol
      was noch nicht darin ist, ist die luftführung, da mach ich mir aber auch noch gedanken drüber




      Was denkt ihr, könnte sowas funktionieren?
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      Möge der Dampf mit euch sein :thumbsup:

      Roland

      Miau Miau Schiwaumiau
      Coole Idee!
      Meine Gedanken dazu:
      Ich würde die Pole etwas höher setzen, so dass unten eine Wanne gebildet werden kann.
      Und vermutlich mit Deiner linken Variante anfangen, weil die Führung des Pluspols einfacher zu realisieren wäre.
      Toll wäre es, die Minus-Pole von unten her zu verschrauben. (Sollte auch ohne Loctite gut halten ;) ) Aber wenn man mal einen Pol total verkackt hätte, z.B. die Schraube im Suff schräg reingewürgt, könnte man den Pol austauschen.

      Die Luftführung dürfte der kniffligere Teil werden. Es soll ja genug Luft dazu kommen, nur: wo? Und dann sollten möglichst kräftige Verwirbelungen stattfinden, bevor der Dampf durchs Drip Tip gezogen wird. Von daher könnte ich mir vorstellen, dass einige Kanten in der Nähe der Pole nicht schaden würden.
      Wäre auch schön, wenn das Ganze nicht zu dünnwandig werden würde wegen der Haptik. Da würde ich lieber etwas Wickelraum verschenken, dafür ein etwas wertigeres Gefühl mitgeben. Und fette O-Ringe rein, nicht so dünne Fummeldinger.

      Wenn ich mir das ernsthaft konstruieren wollte, würde ich einen Kreis aus Karton im gewünschten Aussendurchmesser zuschneiden und mit abgelängten Vierkantstählen über die Platz- und Platzierungsverhältnisse nachdenken. Aber so zum Spass: Meine Zeichnung anbei (ohne 510er Details und halt laienhaft).
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      Na soo laienhaft schaut deine zeichnung gar nicht aus....da ist bestimmt ein technischer beruf dahinter ;)

      zur Erklärung: Bei meiner Zeichnung sind die minuspole unten mit M2.5 Gewinden direkt in den Grundträger eingeschraubt. Obwohl deine idee mit von unten verschrauben eigentlich die bessere ist, da man das problem mit der ausrichtung der pole nicht hat. Bei meinem system müsste man die pole einschrauben und anzeichnen. danach nochmals entfernen und abbohren.
      zwischen grundträger und den bünden der Pole hat es eine Kunstoff, oder keramitscheibe von 3 mm stärke, daran kann man dann auch die tiefe der wanne erkennen. Die fällt bei der linken wanne mit ca 5mm doch einigermassen tief aus wie ich finde.
      die wandstärke ist überall mindestens 1mm, was bei edelstahl ausreichend sein dürfte.
      hab nochmals ein bisschen gezeichnet (siehe unten). Es gibt jetzt ein mittelteil, das mittels schiebesitz mit dem oberen teil verbunden wird. Das heisst, das oberteil kann man drehen. Wenn man dann löcher oder schlitze in die ebene macht, in der beide teile aufeinander sitzen hätte man eine stufenlose luftkontrolle.
      für die verwirbelung könnte man vielleicht von der oberkante des mittelstücks einen trichter nach unten machen. dann würde die luft nach unten gesaugt, mit dem damp vermischt und dann wieder nach oben.
      das werd ich dann man noch zeichnen.

      edit: So wie im zweitenbild könnte das hinhauen
      Ist mir eben grad noch aufgefallen, dass man mit diesere zwischenhülse das system sogar ncoh höher oder niedriger machen könnte, also zubehör mittelstücke zum beispiel.
      und das design vom oberteil werd ich noch etwas anpassen müssen, wegen gewicht

      edit2: Jetzt gabs noch kühlrippen. ob die wärmetechnisch was bringen bezweifle ich...aber immerhin gewicht wird gespart.
      wie ist das bei tröpflern eigentlich mit kondensat? weil ich überleg mir grad, dass man ja eigentlich die aufnahme für das driptip mit dem gleichen durchmesser durchbohren/reiben könnte, dann würde das kondensat halt, wenn den welches anfällt wieder verdampft.

      Jetzt ist mir gleich noch eine idee gekommen: Wenn ich den pluspol durch die kunststoffhüle schraube, und den bund von der hülse unten mache, brauche ich eigentlich keine zwischenplatte, und das ganze ist dann durch das gewinde eigentlich ziemlich dicht. und die bünde kann ich mir dann auch sparen. Bei einem M2.5 könnte man den Pluspol jeweils eine halbe umdrehung verdrehen, dann stimmt das loch, und ich kann ihn auf den akku anpassen.
      und wenn das so gelöst würde und die zwischenplatte wegfällt, dann hast du da unten einen swimmingpool von 8mm tiefe.....das ist schon fast ein tank (ein undichter zwar :D aber lassen wir das)
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      Möge der Dampf mit euch sein :thumbsup:

      Roland

      Miau Miau Schiwaumiau

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „dipswitch“ ()

      da ist bestimmt ein technischer beruf dahinter

      Vor gefühlten 300 Jahren mal …

      Das mit der Wanne hatte ich nicht gesehen, sorry. Auch 1 mm Wandstärke wäre ja schön massiv. :D

      zwischen grundträger und den bünden der Pole hat es eine Kunstoff, oder keramitscheibe von 3 mm stärke,

      Hmm, abisolieren muss man glaubs nur den Pluspol, der darf keinen Kontakt zum Basis-Gehäuse haben. Dann fetzt der Strom vom Akku den Pluspol in der MItte hoch, durch die Coil durch und den Minuspol wieder runter ins Gehäuse der Wickelbasis und von dort über den Minuspol (Aussengewinde des 510ers) wieder in den Akku. Der Minuspol darf nicht isoliert werden, sonst schliesst sich der Stromkreis nicht. Oder?

      Kennst Du den Derringer? Der besteht nur aus zwei Teilen … die haben quasi das Mittelteil weggelassen, die Top Cap greift weiter über die Base. Sehr simpel gemacht, funktioniert aber hervorragend.

      Nur mal so laut gedacht: Mir geisterts gerade noch wegen dem Material. Im Prinzip ist Stahl als Material für die Basis ja gar nicht soo ideal, es muss auch ein Teil abisoliert werden, um den Stromkreis zu leiten. Industriekeramik würde hier eventuell ein ganz anderes Aussehen ermöglichen. Ich weiss, das ist als Prototyp kaum machbar (wobei … 3D-Druck? 8| ), hätte aber ein paar gewichtige Vorteile. Keramik kann ja auch schlagzäh zusammengemischt werden und die Verschraubung (mech. Spannung) erfolgt sowieso über den 510er. Allerdings gäbe es völlig neue Möglichkeiten zur Farbgestaltung, Die Teile würden auch stabiler aufeinanderpassen (sehr geringer Wärmeausdehnungskoeffizient), wären sehr viel einfacher in Serie zu produzieren … wie gesagt, nur laut gedacht.

      Mattschwarze oder dunkelbraune Keramik wäre der üble Hammer! :D

      Und für die fröhlicheren Gemüter: Delfter Keramik …
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      im grunde gebe ich dir recht mit dem stahl. was ich nicht ganz verstehe ist das mit dem abisolieren. also dass der pluspol keinen kontakt zum grundträger haben darf ist mir klar, und dass die minuspole verbund mit dem 510er aussengewinde brauchen auch, damit der strom fliessen kann. (btw. ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube physikalisch fliesst der strom von minus nach plus, es wird nur immer umgekehrt beschrieben und ist mittlerweilen auch norm)
      Ich würde halt den pluspol mit einem duroplast isolator versehen, da ich nicht glaube, dass der pluspol an der basis jemals 300°C erreichen wird. Trotzdem würde ich aus sicherheitsgründen von ptfe absehen, wegen der toxischen gase ab 400°C. Man weiss ja doch nie :D
      Möge der Dampf mit euch sein :thumbsup:

      Roland

      Miau Miau Schiwaumiau
      PTFE wäre wohl auch zu weich. Aber ich kenne mich mit Kunststoffen nicht aus.

      Der Strom fliesst technisch in die andere Richtung, ja. Aber das spielt nur bei der Enwicklung von Halbleiterelementen eine Rolle. Bei so einer simplen Pfunzel kann man ruhig gemäss offizieller Darstellung denken. (Wird auch von den Herstellern «bewusst falsch» beschriftet, sonst gäbe es ein heilloses Durcheinander.)
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      @dipswitch Ich glaube, die Trichterform wäre eher kontrproduktiv. In der würde der Dampf kondensieren und Schmodder ablagern.

      Vielleicht könnten kleine (starre) Lamellen am Dach der Top Cap etwas bewirken. Andererseits sind ja Turbulenzen, Verwirbelungen nichts anderes als chaotische Luftströme und so reicht es halt vermutlich, die Luft an der unförmigen Watte vorbeizujagen, damit der Dampf zerfasert wird.

      Mir wären stabile Pole auf jeden Fall wichtig. Und gute Schrauben! Schrauben, die unten – am Ende des Gewindes – sauber verarbeitet sind, so dass sie die Drähte der Coils nicht mit scharfen Kanten abscheren.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Celly“ ()

      Noch so nebenbei:
      Wenn die EU tatsächlich Dampfflöten verbieten würde (dämlich genug wären sie ja und die Schweizer mit wehenden Fahnen hinterher), würde das genau zu solchen Freds wie diesem führen. Und damit zu Webseiten, auf denen die Daten für CNC Maschinen runtergeladen werden können (Freeware, Shareware, Donationware, die Zahlungsmodelle sind ja etabliert). Das wiederum würde zu einer enormen Modelllvielfalt führen, weil viele die bestehenden Modelle abändern oder ihre eigenen Konstruktionen einwerfen würden. Mechanische Werkstätten könnten sich ein (schwarzes) Zubrot verdienen … Wäre insgesamt eine mühsame aber auch enorm interessante Entwicklung. Zu meiner Zeit haben die Lehrlinge Teleclub-Boxen gebastelt und vertickt, war eine angenehme und lukrative Nebenbeschäftigung. Diesmal wären eben die Polymech-Stifte dran. :D

      Wäre auch kein Problem, da – zumindest im Rheintal – in jedem Kaff ein paar hochgerüstete CNC Anlagen mit den dazugehörenden Fachleuten stehen. Es kommen interessante Zeiten auf uns zu!

      Celly schrieb:

      @Giacomo Sieht ja … martialisch aus!? Aber schön und massiv! Was hat es mit Velocity auf sich? Ist das ein Konstruktionsprinzip wie «Genesis» oder ein Hersteller?


      Es gibt nur zwei Pole (nicht 3 wie in vielen anderen Tröpfler). Diese sind soweit auseinander wie möglich. Jeder Pole hat 2 Löcher für die Coils mit separater Befestigung. Dadurch entsteht viel Platz für verschiedenste Wicklungen und die parallelen Coils können einzeln und unabhängig voneinander befestigt werden.

      Der Begriff Velocity-Deck würde vom gleichnamigen Tröpfler geprägt. Mittlerweile gibt's auch Tanks mit solchen Build-Decks (z. B. Cthulhu V2).

      Giacomo schrieb:

      Hab ja auch beide, Velocity und Kennedy, und kann bestätigen, dass das Airflowsystem des Kennedy eigentlich nicht sifft. Die Kombination der Coilbefestigung eines Velocity mit dem Airflowsystem eines Kennedy wäre schon ne geile Sache.


      Wieso der nicht sifft ist eigtl. relativ simpel: Durch die beiden Kamine die ins Deck hineinragen und die Coil die genau darüber verläuft tropft das Liquid links und rechts daran runter und wird unten aufgefangen... auch kann dann nichts durch irgendwelche seitlichen Luftlöcher rauslaufen, da die ja sowieso zu sind...

      Damit hättest du das Beste aus beiden Welten vereint: Das geniale 2-Post-Prinzip des Velocity und den nicht minder genialen Luftzug des Kennedy (der btw. durch die Luft von unten eine echte Geschmacksgranate ist)